Keine Cance für Schweiß-Füße
Schweißfüße sind nur für ausgemachte Fußfetischisten angenehm. Dem Rest der Bevölkerung ist ein zuviel an Fußschweiß spätestens beim Ausziehen der Schuhe peinlich. Dabei ist Schweißabsonderung ein ganz natürlicher Vorgang zur Abkühlung des Körpers, oder auch um Giftstoffe über die Haut zu entsorgen.
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Foto:DAK
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Schweißfüße sind nur für ausgemachte Fußfetischisten angenehm. Dem Rest der Bevölkerung ist ein zuviel an Fußschweiß spätestens beim Ausziehen der Schuhe peinlich. Dabei ist Schweißabsonderung ein ganz natürlicher Vorgang zur Abkühlung des Körpers, oder auch um Giftstoffe über die Haut zu entsorgen.
Täglich scheidet ein Mensch etwa 300 – 700 Milliliter davon aus, abhängig von der Körpertemperatur und der jeweiligen körperlichen Anstrengung, in Extremsituationen sogar bis zu zehn Liter. Verursacher sind etwa drei Millionen Schweißdrüsen, die zwar über den ganzen Körper verteilt sind, an bestimmten Stellen aber, wie an der Fußsohle, an den Handflächen und unter den Achseln besonders auftreten: Hier sind pro Quadratzentimeter über 400 Schweißdrüsen zu finden, auf dem Rücken, dem Po oder am Nacken sind es nur etwa 35.
Entgegen der landläufigen Meinung stinkt reiner Schweiß nicht. Er besteht fast ausschließlich aus Wasser mit ein wenig Kochsalz und anderen Salzen. Erst, wenn er nicht verdunsten kann, wird er von auf der Haut angesiedelten Bakterien zersetzt, daraus entsteht dann der unangenehme Geruch.
Da Füße die meiste Zeit des Jahres zum Schutz vor Verletzungen, Feuchtigkeit oder Kälte in Schuhen stecken, trägt die Wahl des Schuh- (und Strumpf-) materials wesentlich dazu bei, ob die Füße sich wohl fühlen können oder übermäßig schwitzen müssen. Atmungsaktive Naturmaterialien wie Baumwolle oder Wolle für die Strümpfe, oder echtes Leder – seit Jahrtausenden bewährt - für die Schuhe sind auch heute noch der beste Garant für ein angenehmes Gefühl.