Deutsche Schuhindustrie blickt hoffnungsvoll in die Zukunft

Ralp Rieker, Vorsitzender des Bundesverbandes der Schuhindustrie e.V.,  in seiner Eröffnungsrede auf der gds in Düsseldorf zur wirtschaftlichen Entwicklung: 
Der Umsatz der deutschen Schuhindustrie stieg im 1. Halbjahr 2010 um 3,6 % auf über 1 Milliarde Euro an. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und stimmt uns auch für das 2. Halbjahr zuversichtlich. Die Tatsache, dass für das gesamte Jahr 2009 ein Gesamtumsatzrückgang von 6,4 % zu verzeichnen war, macht jedoch deutlich, dass das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht ist. Das Umsatzplus wird vor allem von der Erholung auf einigen wichtigen Auslandsmärkten getragen.

 Foto_gds_Düsseldorf

Bechäftigte und Betriebe der Deutschen Schuhindustrie
Erfreulich ist, dass sich der Umsatzrückgang noch nicht auf die Beschäftigungslage ausgewirkt hat. Die Zahl der Beschäftigten in unserer Industrie stieg im 1. Halbjahr 2010 sogar um fast 2 % auf 10.735 Mitarbeiter. Die deutsche Schuhindustrie baut also die Beschäftigung weiter aus.  Ein Blick auf die Statistik der zurückliegenden Jahre zeigt ein besonderes Phänomen: Trotz der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise und trotz rückläufiger Umsatzzahlen in unserer Branche hat die deutsche Schuhindustrie in den vergangenen zwei Jahren kein Personal abgebaut. Im Gegenteil: Die Stammbelegschaften wurden gehalten und die Beschäftigung sogar weiter erhöht. Die Sicherheit der Arbeitsplätze war für unsere Mitarbeiter also nicht nur bloßes Gerede, sondern wurde auch in der Krise bestätigt. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt darüber hinaus auch, dass das in unserer Industrie weit verbreitete Geschäftsmodell funktioniert. Während viele Bereiche der Produktion von Schuhen in das osteuropäische und asiatische Ausland verlagert wurden, werden an den Stammsitzen unserer Mitgliedsunter-nehmen in Deutschland wichtige und hochqualifizierte Arbeiten erledigt: Entwicklung, technische Innovation, Marketing, Markenaufbau und –pflege, Vertrieb, aber auch Marktforschung und Controlling sind Bereiche, die eine hohe Qualifikation des Personals erfordern, und dieses qualifizierte Personal wird auch in Krisenzeiten gehalten.

Optimistischer Blick in die Zukunft
Wir gehen davon aus, dass sich die positive Entwicklung des 1. Halbjahres auch im weiteren Verlauf des Jahres 2010 fortsetzt, so Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer HDS  Aufgrund der großen Bedeutung des Inlandsmarktes und der positiven Einschätzung des Privaten Verbrauchs hoffen wir, bis zum Jahresende auch im heimischen Markt unsere Umsätze erhöhen zu können.
Unabhängig davon ist für diejenigen Firmen, die sich in der Vergangenheit unter großen Anstrengungen und mit viel Einsatz gute Exportmärkte aufge-baut hatten, auch eine weitere wirtschaftliche Erholung auf ihren Auslands-märkten nötig. Die Chancen dafür haben sich wieder verbessert. Die bisheri-gen Ergebnisse im 1. Halbjahr 2010 belegen dies auch. Wichtig dabei ist vor allem, dass sich das Vertrauen in eine nachhaltige positive wirtschaftliche Entwicklung weiter stärkt.
Alles in allem erwarten wir für das 2. Halbjahr 2010 einen weiteren Umsatz-zuwachs sowie, damit verbunden, eine stabile Beschäftigungssituation.


  
  
  
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