Der Derby ist ein echtes Multitalent. Ob elegant zum Anzug oder lässig zur Jeans – seine Wandlungsfähigkeit macht ihn zum beliebtesten Halbschuh weltweit. Bekannt ist er je nach Region auch als Blucher (USA), Molière (Frankreich) oder Gibson (England).
Der entscheidende Unterschied zwischen einem Derby und einem Oxford liegt in der Konstruktion des Schaftes:
Offene Schnürung: Beim Derby liegen die Seitenteile (Quartiere) auf dem Vorderblatt auf. Das Vorderblatt selbst geht direkt in die Zunge über.
Der Vorteil: Da die Seitenteile beweglich sind, lässt sich die Schnürung weit öffnen. Das macht den Derby zum perfekten Schuh für Männer mit breiteren Füßen oder einem hohen Spann. Er lässt sich individuell fester oder lockerer binden.
Der Look eines Derbys wird maßgeblich durch Material und Sohle bestimmt:
Der Plain Derby: Glatt und schlicht ist er ein Klassiker für den formellen Auftritt. Aber Achtung: Es gilt die alte englische Regel „No brown after six“ – nach 18 Uhr sollte im festlichen Rahmen Schwarz gewählt werden.
Freizeit-Style: In farbigem Veloursleder und mit markanter Profilsohle ist er der ideale Partner zu Jeans oder Cordhosen.
Varianten: Auch der berühmte Budapester oder der Cap-Toe (mit abgetrennter Vorderkappe) sind Varianten des Derbyschnitts.
Wie viele klassische Herrenschuhe hat auch der Derby die Damenwelt erobert. Feminin gestylt – mal derb, mal filigran – ist er ein fester Bestandteil moderner Frauen-Outfits und bietet eine elegante, flache Alternative zu Pumps
Im direkten Vergleich zum Oxford ist der Derby an seiner offenen Schnürung erkennbar:
Vom schlichten "Plain Derby" bis zum verzierten "Budapester" – das Obermaterial entscheidet über den Einsatz:
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Im Vergleich: Offene und geschlossene Schnürunge:
Charakteristisch für den Derby ist die offene Schnürung (Foto:Boss-Kollektion)
Die geschlossene Schnürung ist das Merkmal des Oxford (Foto:Boss-Kollektion)
Der Derby ist ein klassischer Herrenschuh, der hierzulande weit verbreitet ist. Von elegant bis lässig und extravagant tritt er in Erscheinung. Aufgrund seiner Machart, ist der Derby ein bequemer Halbschuh für alle Männer mit breiteren Füßen und höherem Spann, denn die Schnürung lässt sich weiter öffnen und man kann die Schuhe entsprechend seiner individuellen Fußform fester und lockerer binden. Charakteristisch für den Derby ist die offene Schnürung und der Derbyschaftschnitt. Beim Derby liegen die Seitenteile auf dem glatten Vorderblatt auf. Das Vorderblatt selbst geht in die Zunge über. Seinen Look erhält der Derby durch sein Obermaterial und die Sohle. Der schlichte glatte Plain Derby ist ein Schuh für den formellen Auftritt. Hier gilt: Je glatter der Derby desto eleganter sein Auftritt und "No brown after six"!
In farbigem Velourleder und mit sportiver Profilsohle ist der Derby der ideale Freizeitschuh zu Jeans, Cord und hellen Hosen. Modemutige finden den Derby auch in extravaganten Ausführungen und exotischem Leder. Maskulin meets feminin
Maskulinen Schuhtypen wie der Derby, haben sich inzwischen auch ihren festen Platz in den Schuhschränken vieler Frauen erobert und kommen feminin gestylt daher. Wenn Frauen Herrenschuhe tragen
Der Derby ist auch unter den Namen Blucher (amer.); Moliére (frz.) oder Gibson (engl.) bekannt. Capt-Toe und Budapester sind weitere Varianten des Derby.