ROMIKA: Entwicklung und Neuausrichtung einer Traditionsmarke Die Marke ROMIKA wurde in den 1920er-Jahren in Deutschland gegründet. Der Name leitet sich aus den Anfangsbuchstaben der Firmengründer Rollmann, Michael und Kaufmann ab. Das Unternehmen spezialisierte sich früh auf die Herstellung von Hausschuhen, Gummistiefeln und Sportschuhen und galt in der Branche als einer der Vorreiter beim Einsatz von Membrantechnologien im Schuhbau. Übernahme und Produktion: Nach einer wirtschaftlichen Krise und der darauf folgenden Insolvenz wurde die Marke von der Josef Seibel Gruppe übernommen. Im Zuge der Neugründung als Romika Shoes GmbH konnte der Standort Trier gesichert werden. Fertigungsstandorte: Unter dem Slogan „The european comfort shoe“ verfolgt das Management eine Strategie, die einen Großteil der Produktion (ca. 75 %) innerhalb Europas belässt, anstatt die Fertigung vollständig nach Fernost auszugliedern. Qualitätsanspruch: Die Marke wird im Segment der Bequemschuhe geführt und setzt auf eine Kombination aus traditioneller Fertigung und modernen Materialien. Sortiment und Marktpräsenz: Das Portfolio von ROMIKA ist breit gefächert und deckt verschiedene Gebrauchssegmente ab: Modellreihen: Die Kollektion umfasst Schuhe für Damen, Herren und Kinder. Schwerpunkte liegen auf Hausschuhen, Clogs, Gummistiefeln und funktionalen Sportschuhen. Vertriebskonzepte: Neben dem klassischen Fachhandel betreibt das Unternehmen am Standort Trier die „World of Romika“. Dieses Konzept verbindet einen Fabrikverkauf mit einer Erlebnis-Manufaktur, in der die Herstellungsprozesse für Besucher teilweise einsehbar sind.