Schuhbranche ist positiv gestimmt

Schuhe sind in Mode, Schuhe machen Mode und Schuhe versprühen eine gehörige Portion Kreativität und Glamour. In der Zusammenstellung des Outfits spielen Schuhe als Accessoires eine bedeutende Rolle. So konnte der Hauptverband der deutschen Schuhindustrie HDS anlässlich der GDS im März 2011 auch sehr positiv auf das vergangene Geschäftjahr zurück blicken und eine gute Portion Optimismus für die Zukunft verbreiten.

Schneller als prognostiziert, erholte sich die Schuhbranche von den Folgen der Wirtschaftskrise. . Je länger das Jahr jedoch dauerte, umso deutlicher und schneller wurde die Erholung erkennbar. Die Zahlen besserten sich von Monat zu Monat. Am Jahresende kam ein zweistelliges Umsatzplus heraus. Mit einem Gesamtumsatz der deutschen Schuhindustrie im Jahre 2010 in Höhe von 2,133 Milliarden Euro - ein Zuwachs von 10 % gegenüber 2009 – liegt die deutsche Schuhindustrie umsatzmäßig auf dem Wert des Jahres 2008, also etwa auf Vorkrisenniveau. Einhergehend mit der sehr positiven Umsatzentwicklung 2010 nahm auch die Beschäftigung weiter zu. Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Schuhindustrie erhöhte sich leicht von 10.621 um 1,8 % auf 10.814 im Gesamtjahr 2010.

Schuhe reichen für alle

"Davon, dass Schuhe in Deutschland knapp werden, wie vereinzelt in der Presse zu lesen war, sind wir weit entfernt" beruhigt Ralf Rieker, Vorsitzender des HDS. "Ich darf Sie beruhigen, es gibt genügend Schuhe in den Geschäften. Jedoch führte das rasante Tempo der Erholung dazu, dass aufgrund der in der Krise zurückgefahrenen Kapazitäten in Produktion und Logistik die Nachfrage nicht immer zeitgerecht erfüllt werden konnte. Auch das früh einsetzende Winterwetter hat zu dieser Situation einen Teil beigetragen. Mittlerweile sind die Kapazitäten der deutschen Schuhindustrie wieder zu mehr als 90 % ausgelastet. Die deutsche Schuhindustrie befindet sich aktuell also in einer sehr guten Verfassung. Darüber freuen wir uns erst einmal. Die Finanz- und Wirtschaftkrise scheint momentan überwunden, das belegen zumindest die Zahlen. Jedoch besteht angesichts der fragilen Situation der Weltwirtschaft kein Grund zur Euphorie. Hierfür genügt ein Blick auf die anhaltende Krise des Euro oder auf die unsichere Situation in den arabischen Ländern".

Schuhe werden etwas teuere

Die Verbraucherpreise für Schuhe stiegen in Deutschland moderat um 1,1 %, die Herstellungspreise erhöhten sich geringfügig um 0,6 %. Nach Angaben des Ifo-Institutes gehen die Unternehmen der deutschen Schuhindustrie für die nächsten drei Monate von steigenden Inlandsverkaufspreisen ab Fabrik aus. Die Rohstoffpreise, insbesondere die Preise für Rindhäute, Kalbfelle und Kleintierfelle, haben sich aufgrund eines knapperen Rohwarenangebotes und einer nach wie vor starken Nachfrage im Laufe der letzten zwei Jahre mehr als verdoppelt. Das Preisniveau für rohe Lamm- und Kalbfelle sowie hochwertige Rindhäute hat mittlerweile historische Höchststände erreicht. Dies führte bereits im letzten Jahr zu Anpassungen bei den Preisen für Fertigleder im Bereich zwischen 10 und 15 %, für bestimmte Qualitäten, etwa Kalbleder, auch darüber.

Weiterhin hat der gegenüber vielen ausländischen Währungen, deutlich an Wert verloren. Außerdem stiegen Löhne und Gehälter. In Anbetracht dieses Kostendrucks sind steigende Preise unabdingbar. Der Verband der Deutschen Schuhindustrie rechnet damit, dass die Schuhpreise in 2011 um einen Prozentsatz zwischen 3 und 5 % steigen werden.

 


  
  
  
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