Kostas Murkudis

Ehemalige rechte Hand von Helmut Lang, Meister des Purismus und Visionär für außergewöhnliche Marken-Kooperationen. Der Architekt unter den Modemachern Kostas Murkudis zählt zu den international renommiertesten deutschen Modeschöpfern. Seine Karriere ist geprägt von einer engen, siebenjährigen Zusammenarbeit mit Helmut Lang, in der er dessen ikonischen Minimalismus mitdefinierte. Seit der Gründung seines eigenen Labels steht der Name Murkudis für eine intellektuelle, fast architektonische Herangehensweise an die Mode.

Die Kunst der Liaison: Kooperationen mit Tiefgang

Murkudis besitzt das seltene Talent, die DNA einer Marke zu nehmen und sie völlig neu zu interpretieren. Besonders seine Ausflüge in die Welt der Schuhe sorgten für Furore:

Die Bilder haben wir aus rechtlichen Gründen entfernt 

  • Die Liaison mit flipflop*: In einer kontrastreichen Zusammenarbeit verwandelte er die klassische Sommersandalette in „Art to Go“. Er schuf Modelle, die trotz ihrer Einfachheit wie kleine Kunstobjekte wirkten – Kenner sahen darin sogar eine Hommage an die legendären Entwürfe eines Salvatore Ferragamo.
  • Tradition trifft Moderne: Auch seine Kooperation mit der Wiener Traditionsmanufaktur Ludwig Reiter zeigte sein Geschick, klassisches Handwerk mit zeitgenössischer Ästhetik zu verbinden.

Ein Leben für das Design

Geboren in einer griechischen Familie in Deutschland, studierte Murkudis am Lette-Verein in Berlin. Sein Weg führte ihn über Wolfgang Joop und Helmut Lang bis nach Paris, wo seine erste eigene Damenkollektion ein triumphaler Erfolg war. Ob als Chefdesigner für italienische Marken oder in Projekten mit Herstellern wie Schiesser oder Johnstons Cashmere – Murkudis bleibt seinem puristischen, wertbeständigen Stil treu.

Fazit

Für Kostas Murkudis ist Mode keine Kunst – doch für den Betrachter sind seine Entwürfe oft genau das: Skulpturen für den Körper und den Fuß.