Jibbitz: Die Erfolgsgeschichte der bunten „Lückenfüller“

Ob Socken, Jeans oder Schuhe: Löcher in der Kleidung sind meist ein Makel – außer bei Crocs. Hier dienen sie als Bühne für einen ganz besonderen Schuhschmuck: die Jibbitz. Was als kreative Idee einer Mutter begann, hat sich zu einem weltweiten Kult entwickelt, der es erlaubt, seine Schuhe individuell zu gestalten.

Jibbitz Blumen
Jibbitz Blumen

Was sind Jibbitz eigentlich?

Jibbitz sind kleine Anstecker, die speziell für die Belüftungslöcher der Crocs-Schuhe entwickelt wurden. Das Prinzip ist simpel: Die bunten Figuren werden einfach in die Löcher gedrückt und „stopfen“ diese auf dekorative Weise. Von Tieren und Blumen über Flaggen und Sterne bis hin zu glitzernden Schmucksteinen gibt es heute tausende Designs, mit denen Träger weltweit ihre Persönlichkeit am Fuß ausdrücken.

Eine Idee aus dem Kinderzimmer: Die Erfolgsgeschichte

Entgegen der Vermutung vieler sind Jibbitz keine Erfindung der Firma Crocs selbst. Die Geschichte begann 2005 in Colorado:

  • Die Geburtsstunde: Sheri Schmelzer, Mutter von drei Kindern, dekorierte die Crocs ihrer Familie hobbymäßig mit Schmuck aus Ton und Strasssteinen.
  • Vom Hobby zum Business: Ihr Ehemann erkannte das enorme Potenzial dieser einzigartigen Accessoires. Gemeinsam gründeten sie das Label „Jibbitz“.
  • Der Mega-Deal: Die Idee schlug so hohe Wellen, dass die Firma Crocs das junge Unternehmen bereits kurze Zeit später für Millionenbeträge aufkaufte und die Anstecker als festen Bestandteil ihrer Markenwelt integrierte.

Warum der Trend bleibt

Was Jibbitz so erfolgreich macht, ist die Lust an der Individualisierung. Sie machen aus einem industriellen Massenprodukt ein persönliches Unikat. Ob für Kinder, die ihre Lieblings-Comicfiguren sammeln, oder für Erwachsene, die ein dezentes Statement setzen wollen – die kleinen Stecker sind aus der Welt der Kunststoff-Clogs nicht mehr wegzudenken.