Jellys: Schuhe aus Plastik erobern die Modewelt
Was verbirgt sich hinter dem wohlklingenden Namen „Jelly Shoes“? Der Begriff leitet sich vom englischen Wort Jelly (Gelee) ab und beschreibt Schuhe aus weichem PVC-Kunststoff. Ursprünglich eher als einfache Badesandalen bekannt, haben Jellys längst die Laufstege der Welt erobert und sich als eigenständiges Lifestyle-Produkt etabliert.
Vom Badeschuh zum Designer-Objekt
Heute unterscheiden sich hochwertige Jelly Shoes deutlich von billigen Plastik-Sandalen. Renommierte Designer und Luxusmarken wie Marc Jacobs, Vivienne Westwood, Givenchy oder Jimmy Choo haben das Material für sich entdeckt. Die Auswahl ist dabei riesig:
- Vielfalt: Von quietschbunten Ballerinas und filigranen Sandalen bis hin zu glänzenden Gummistiefeln.
- Design: Oft bestechen sie durch verspielte Details, Transparenz-Effekte oder knallige Neonfarben.
- Funktionalität: Da Kunststoff von Natur aus nicht atmungsaktiv ist, verfügen viele geschlossene Modelle über dekorative Lüftungslöcher, um den Tragekomfort an heißen Sommertagen zu verbessern.
Qualität und Gesundheit: Der Blick auf die Inhaltsstoffe
Bei Schuhen aus Kunststoff ist Vorsicht geboten, insbesondere im Hinblick auf enthaltene Weichmacher. Wer Jellys barfuß trägt, sollte auf Qualitätssiegel achten. Ein positives Beispiel ist die Marke Melissa: Ihre Schuhe wurden mit dem Ökotest-Siegel „Hautnah“ ausgezeichnet, da sie nachweislich frei von Schadstoffen und chemisch bedenklichen Rückständen sind. Solche Zertifizierungen geben Sicherheit, dass der modische Trend nicht auf Kosten der Hautgesundheit geht.