Mocassins für Damen, Herren und Kinder

Mokassins: Vom Kultschuh der Ureinwohner zum zeitlosen Klassiker

Mokassins sind das Sinnbild für Leichtigkeit und Bequemlichkeit. Als einer der ältesten Schuhtypen der Menschheit haben sie über Jahrtausende nichts von ihrer Faszination verloren. Heute sind sie die perfekten Begleiter für warme Tage – egal ob als eleganter Autofahrerschuh, modischer Slipper oder rustikaler Boot mit Fransen.

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Damen Mokassins + Baby Mokassins von Atlanta Mokassins/ Mokassin-Boots Minnetonka / Mokassins mit Lammfell UGG Australia / Autofahrer Mokassins mit Noppen Aurélien

Was ist der Unterschied zwischen Mokassin und Loafer?

Oft werden diese Begriffe verwechselt, doch der entscheidende Unterschied liegt in der Machart:

  • Konstruktion: Ein echter Mokassin wird traditionell ohne Futter und ohne feste Brandsohle gefertigt.
  • Der Aufbau: Er besteht meist aus nur zwei Teilen: Einem großen Stück Leder, das den Fuß von unten umschließt, und dem U-förmigen Oberteil (dem Mokassin-Blatt), das mit der charakteristischen Kräuselnaht eingesetzt wird.
  • Die Sohle: Ein echter Mokassin besitzt keinen harten Absatz. Die Sohle ist extrem flexibel, was das typische „Barfuß-Gefühl“ erzeugt.

Historie: Einer der ältesten Schuhe der Welt

Der Begriff „Mokassin“ stammt aus der Sprache der nordamerikanischen Algonkin-Indianer. Doch das Prinzip – ein Stück Leder oder Fell, das um den Fuß gewickelt wird – war weltweit verbreitet. In Europa ist diese Urform auch als Opanke bekannt.

Traditionell verzichtet der Mokassin auf Absatz und Futter, was ihn extrem leicht macht. Da das Leder unter dem Fuß hindurchgeführt wird, ist er ein reiner Trockenwetter-Schuh. Während der klassische Mokassin früher vor allem Schutz bot, ist er heute ein Symbol für entspannten Luxus.

Stil-Check: So trägt man Mokassins heute

Mokassins sind die ultimativen Schönwetter-Schuhe. Dank ihrer weichen Konstruktion können sie hervorragend barfuß getragen werden.

  • Barfuß oder Socken? Die weiche Konstruktion verhindert meist Blasenbildung. Wer nicht barfuß gehen möchte, nutzt unsichtbare Füßlinge. Modemutige kombinieren sie gelegentlich bewusst mit gemusterten Socken.
  • Farben & Wirkung: In klassischen Naturtönen (Braun, Beige) wirken sie edel; in Pastell- oder Knallfarben setzen sie ein frisches Statement.
  • Folklore-Look: Modelle mit Fransen und Perlenstickereien bleiben ein Dauerbrenner für den Ethno- und Hippie-Style.

Die Ikonen der Mokassin-Welt

Qualität lässt sich bei Mokassins oft an der Herkunft und Handarbeit erkennen. Hier sind die namhaftesten Adressen:

  • Tod’s (Italien): Der legendäre „Gommino“ mit seinen 133 Gumminoppen an der Sohle ist eine weltweite Ikone des Luxus-Mokassins.
  • Minnetonka (USA): Hier lebt die Tradition der Ureinwohner weiter. Seit 1946 werden Schaft und Boden aus einem Stück handvernäht.
  • Sioux (Deutschland): Das Traditionsunternehmen machte den Mokassin in Deutschland populär und steht für hervorragende Passform.
  • Aurélien (Italien): Spezialisiert auf den mediterranen Stil mit „Driving Shoes“ aus geschmeidigem Veloursleder.
  • Atlanta Mocassin (Portugal): Bietet trendige Designs für die ganze Familie, sogar als charmante Baby-Mokassins.
 
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