Fitte Füße und schöne Beine

Unsere Füße tragen uns im Laufe des Lebens bis zu viermal um den Globus. Trotzdem wird das wichtigste Fortbewegungsmittel von vielen Menschen sträflich vernachlässigt. Gesunde Füße sind jedoch doppelt wichtig: Wer auf seine Füße achtet, fördert nicht nur das Wohlbefinden sondern tut auch etwas für Rücken und Gelenke.


  Fitness für die Füße

Schief gelaufen?
Nicht nur Bauch, Beine, Po – auch die Füße wollen trainiert werden: „Damit alle Fußmuskeln angesprochen und gestärkt werden, sollten Sie so oft wie möglich über unebene Böden gehen, zum Beispiel über Feld- oder Kieswege oder auch mal quer durch den Wald“, erklärt Sportwissenschaftler Uwe Dresel von der DAK. Dies ist auch ein ideales Training für Koordination und Gleichgewicht. Durch das ständige Laufen auf Asphalt – eingezwängt in Schuhe – verkümmern die Muskeln und das Fußgewölbe verliert seinen Halt. Die Folge: Platt-, Hohl- oder Spreizfüße. Was viele nicht wissen: Wenn bei den Füßen etwas schief läuft, ist der ganze Körper betroffen. Denn auch die Ursache für Rücken- oder Schulterbeschwerden kann im Fußbereich liegen.

Öfter mal „unten ohne“
Eine Wohltat für beanspruchte Füße ist regelmäßiges Barfußlaufen. „Ohne Schuhsohlen können die Füße frei abrollen – das fördert Kraft und Koordination“, erklärt Dresel. „Wer barfuß läuft, nimmt außerdem automatisch die richtige Fußstellung an. Das Gewicht wird dabei vom Fußgewölbe auf die unempfindlicheren Außenkanten verlagert.“ Auch das Immunsystem profitiert: Schon ein 15-minütiger Spaziergang auf kühlem Untergrund, zum Beispiel durch feuchtes Gras oder Sand, stärkt die Abwehrkräfte und regt die Durchblutung an – ein einfaches aber wirksames Mittel gegen Erkältungen und notorisch kalte Füße. „Starten Sie aber langsam“, rät Dresel. „Denn die Fuß- und Beinmuskeln müssen sich erst an die ungewohnte Belastung gewöhnen.“

Hauptsache trendy?
High Heels, Sneakers oder Stiefel – Schuhe sind vor allem eine weibliche Passion. Leider gehen Modebewusstsein und Fußgesundheit nicht immer zusammen. Hohe Absätze beispielsweise können zu Muskelverkürzungen im Unterschenkel führen. Außerdem werden die Zehen häufig stark zusammengepresst. Schmerzhaftes Resultat: Hammerzehen oder Überbeine, die durch Verschiebung der Zehengelenke entstehen und oft mit Entzündungen einhergehen. Wer nicht auf Pumps & Co verzichten möchte, sollte die Schuhe häufig wechseln und zwischendurch so oft wie möglich flache Modelle tragen. „Beim Kauf kommt es auf die Länge, aber auch auf die Breite und Höhe des Schuhs an“, erklärt DAK-Sprecherin Nina Waldheim. „Die Sohle muss biegsam sein, damit der Fuß entspannt abrollen kann. Das kann man ganz einfach testen, indem man die Zehen nach oben drückt.“ Fersenkissen oder gepolsterte Sohlen dämpfen Stöße – das schont die Wirbelsäule. Für optimales Fußklima sorgen atmungsaktive Materialien, zum Beispiel Leder. So haben Schweißfüße keine Chance!

Zähne geputzt, Hände gewaschen – und die Füße?
Gesunde, schöne Füße brauchen aber auch die richtige Pflege. Beim Duschen also immer auch die Füße waschen und danach gründlich abtrocknen – das beugt Fußpilz vor. Fußbäder mit Kräuterzusatz sorgen für Entspannung und bringen müde Füße wieder auf Trab. Rosmarin, Wacholderöl oder Meersalz regen beispielsweise die Durchblutung an. Die aufgeweichte Hornhaut kann anschließend leicht mit einem Bimsstein entfernt werden. Wird sie zu dick und rissig, drohen Entzündungen. Anschließend spenden Fußcremes der Haut Feuchtigkeit. „Massieren Sie beim Eincremen Zehen und Fußsohlen“, rät Nina Waldheim. „Sanfter Druck auf die Fußreflexzonen fördert das Wohlbefinden.“ Ein Muss für Sommer, Strand und Meer: Sonnencreme auch auf die empfindlichen Fußsohlen auftragen.


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